Dresden - Wiege der Kameraindustrie

PENTACON blickt auf eine lange Geschichte zurück, die in ihren Wurzeln bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts reicht.

Die eigentliche Firmierung unter dem Namen PENTACON begann 1964 mit der Zusammenlegung verschiedener Unternehmen in und um Dresden. Der Name leitet sich vom Pentaprisma moderner Spiegelreflexkameras und der Kameramarke Contax ab, die bis kurz nach Kriegsende zum Vorgänger des VEB PENTACON gehörte. Mit dem Zusammenschluss wurde der VEB PENTACON zu einem der größten Arbeitgeber in der Region und beschäftigte 1980 ca. 9.000 Mitarbeiter in unterschiedlichen Teilbereichen.

Teil der Jos. Schneider Gruppe

1990 kamen Teile des Unternehmens zur Jos. Schneider Gruppe mit Sitz in Bad Kreuznach und gehören seitdem als Tochtergesellschaft zu einem der innovativsten Konzerne im Bereich Optik. 1997 entstand die PENTACON GmbH in ihrer heutigen Form und beschäftigt derzeit ca. 125 Mitarbeiter.

Von der Klein- zur Grossserie

Mit dem jahrzehntelangen Know-How in der Feinwerktechnik und der Bearbeitung von Metall und Kunststoffen, baute PENTACON kontinuierlich Fertigungstechnologien aus. Setzte man anfangs noch auf Revolverdrehautomaten und Fräsmaschinen für die Kleinserie, investierte man Zug um Zug in neue Mitarbeiter und Maschinen. Neue Technologien wurden erprobt und so gelang schrittweise die Umstellung der gesamten Fertigung auf die Großserie.

Heute verfügt PENTACON über verschiedene Langdrehautomaten, verkettete Einstichschleifmaschinen für Fließpressteile, Profil-Walzmaschinen und INDEX CNC-Drehmaschinen für optische Teile in Großserie.

Kunststoffspritzguss auf hohem Niveau

Auch der Kunststoffspritzguss war über Jahrzehnte ein integraler Bestandteil von PENTACON. Mit der Neufirmierung 1997 bot man eine standardmäßige Produktion auf Maschinen mit 50-150t Schließkraft an, entwickelte sich auf diesem Gebiet jedoch rasant weiter. Mit dem Wissen aus dem Kamerabau, spezialisierte PENTACON sich schnell auf das Umspritzen von Einlegeteilen. Optische und medizinische Kunststoffprodukte, die gesonderte Reinraumbedingungen erfordern, gehören dabei genauso ins Portfolio, wie 2-K Teile, die in Großserie das Werk verlassen.

Kamerabau 'Made in Germany'

Auch der Bau von Kameras wurde bei PENTACON fortgeführt. Hier spezialisierte man sich schnell auf Systemlösungen für die Industrie und konzentrierte sich auf digitale Scankameras in höchsten Auflösungen.

Die Entwicklung industrieller Bildverarbeitungsanlagen bot neue Möglichkeiten, sowohl die eigene Produktion qualitativ zu überwachen, als auch externen Partnern eine kostenoptimale Qualitätssicherung an die Hand zu geben. Heute sind wir auf diesem Gebiet ein anerkannter Spezialist für die Synchronringinspektion, die optische Oberflächeninspektion auf Kratzer, Lunker und Risse und der Inneninspektion von Bohrungen und Löchern.

DAkks Akkreditiertes Kalibrierlabor

Zur Unterstützung der Qualitätssicherung innerhalb der Produktion setzte PENTACON bereits früh auf ein eigenes Mess- und Kalibrierlabor. Ende der 90er Jahre wagte man den Schritt zum akkreditierten DAkkS Kalibrierlabor für Parallelendmaße und wird seither kontinuierlich reakkreditiert. Innerhalb des Laboratoriums bauen wir unser Angebot weiter aus und stehen auch externen Partnern sowohl als Dienstleister für Prüfmittelkalibrierungen, als auch für Prüf- und Lohnmessaufgaben kompetent zur Seite.