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Die historischen Wurzeln PENTACONs reichen weit in die Geschichte des Kamerabaus und der Feinwerktechnik in und um Dresden zurück. Nach 1990 wurde ein Teil dieses Traditionsunternehmens privatisiert und firmierte neu als Jos. Schneider Feinwerktechnik Dresden. Daraus entwickelte sich 1997 im Zuge einer Ausgründung die heutige PENTACON GmbH.

Von der Klein- zur Großserie

Mit dem jahrzehntelangen Know-How in der Feinwerktechnik und der Bearbeitung von Metall und Kunststoffen, baute PENTACON kontinuierlich Fertigungstechnologien aus. Setzte man anfangs noch auf Revolverdrehautomaten und Fräsmaschinen für die Kleinserie, investierte man Zug um Zug in neue Mitarbeiter und Maschinen. Neue Technologien wurden erprobt und so gelang schrittweise die Umstellung der gesamten Fertigung auf die Großserie.

Heute verfügt PENTACON über verschiedene Langdrehautomaten, verkettete Einstichschleifmaschinen für Fließpressteile und INDEX Maschinen für optische Teile in Großserie.

Innerhalb des Frästechnologiezentrums planen wir derzeit den Sprung auf neue Frästechniken und bauen unseren Maschinenpark von 4-Achs auf 5-Achs-Systeme um. Damit bieten wir unseren Kunden noch komplexere Lösungen für Teile in höchster Präzision.

Als Systemanbieter sind wir kompetenter Partner für eine geschlossene Wertschöpfungskette, die zahlreiche Bearbeitungsschritte bis hin zu Veredelungsmöglichkeiten beinhaltet. Von der Teilewäsche, dem Bedrucken bis hin zur Baugruppenmontage, realisieren wir alles zusammen im eigenen Haus.

Kunststoffspritzguss auf hohem Niveau

Auch der Kunststoffspritzguss war über Jahrzehnte ein integraler Bestandteil PENTACONs. Mit der Neufirmierung 1997 bot man eine standardmäßige Produktion auf Maschinen mit 50-150t Schließkraft an, entwickelte sich auf diesem Gebiet jedoch rasant weiter. Mit dem Wissen aus dem Kamerabau, spezialisierte PENTACON sich schnell auf das Umspritzen von Einlegeteilen. Optische und medizinische Kunststoffprodukte, die gesonderte Reinraumbedingungen erfordern, gehören dabei genauso ins Portfolio, wie 2-K Teile, die in Großserie das Werk verlassen.

Kamerabau 'Made in Germany'

Auch der Bau von Kameras wurde bei PENTACON fortgeführt. Hier spezialisierte man sich schnell auf Systemlösungen für die Industrie und konzentrierte sich auf digitale Scankameras in höchsten Auflösungen.
Gab die erste Scankamera - der Scan 500 - noch schwarz-weiße Bilder aus, verfügt das neuste Modell - der Scan 7000 - über 400 Megapixel pro Farbe in RGB. Hier forschen wir zusammen mit namhaften Instituten und Einrichtungen an neuen Technologien zur Bilderzeugung.

Auch die Entwicklung industrieller Bildverarbeitungsanlagen bot neue Möglichkeiten, sowohl die eigene Produktion qualitativ zu überwachen, als auch externen Partnern eine kostenoptimale Qualitätssicherung an die Hand zu geben. Heute sind wir auf diesem Gebiet ein anerkannter Spezialist für die Synchronringinspektion, die optische Oberflächeninspektion auf Kratzer, Lunker und Risse und dem Reverse Engineering.

DKD Akkreditiertes Messlabor

Zur Unterstützung der Qualitätssicherung innerhalb der Produktion setzte PENTACON bereits früh auf ein eigenes Messlabor. Ende der 90er Jahre wagte man den Schritt zum akkreditierten DKD Messlabor für Parallelendmaße und wird seither kontinuierlich zertifiziert. Innerhalb des Labors bauen wir unser Angebot weiter aus und stehen auch externen Partnern sowohl als Prüfmittelkalibrierer, als auch als beratender Dienstleister kompetent zur Seite.

Weitere Information

Für weitere und ausführlichere Informationen empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die PRAKTICA Museumsseite unter:

museum.praktica.de